Wenn Aufkleber zum Problem werden
Ob Verkehrsschilder, Laternenmasten, Stromkästen oder anderes öffentliches Eigentum: Immer häufiger werden diese Flächen mit Aufklebern beklebt. Was manche als harmlose Aktion betrachten, hat für die Stadt spürbare Folgen.
Besonders problematisch sind Aufkleber auf Verkehrsschildern, da sie wichtige Hinweise für Verkehrsteilnehmende verdecken oder deren Sichtbarkeit beeinträchtigen können. Dadurch entsteht ein Sicherheitsrisiko für alle, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs sind.
Nicht nur ein optisches Problem
Zudem handelt es sich beim Bekleben von öffentlichem Eigentum um Sachbeschädigung. Die Entfernung der Aufkleber verursacht einen erheblichen Aufwand für den städtischen Bauhof und führt zu zusätzlichen Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden. In manchen Fällen haften die Aufkleber so stark, dass beim Entfernen die reflektierende Beschichtung von Verkehrsschildern beschädigt wird. Die Schilder müssen dann vollständig ersetzt werden.
Neben fußballbezogenen Motiven tauchen vereinzelt auch Aufkleber mit diskriminierenden oder extremistischen Inhalten auf. Solche Inhalte haben im öffentlichen Raum keinen Platz und werden konsequent entfernt.
Ein respektvoller Umgang mit öffentlichem Eigentum trägt dazu bei, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten und vermeidbare Kosten zu verhindern. Wer beschädigte oder beklebte Verkehrsschilder bemerkt, kann dies beim Bauhof melden.