Katzenhaltung

Jeder Bürger darf eine oder mehrere Katzen halten, wenn dies nicht zu einem Störfaktor für die Nachbarn wird (Lärm, Geruch oder Verwahrlosung der Tiere).
Generell empfiehlt es sich, alle Katzen von einem Tierarzt untersuchen und gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen impfen zu lassen. Diese Krankheiten können auch von Menschen übertragen werden, deshalb sollten auch Katzen, die nur im Haus leben, geimpft werden.

Laufen Ihre Katzen frei außerhalb des Hauses, sollten sie zusätzlich gegen Leukose geimpft werden und stets ein wirksames Floh- und Zeckenhalsband tragen.

Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung ungewollten Nachwuchses wird zur Kastration bzw. Sterilisation geraten, da zum einen kastrierte Kater keine Duftmarken mehr setzen, zum anderen nicht sterilisierte Katzen immer wieder rollig werden und dies bis zur Trächtigkeit. Wird dafür gesorgt, dass die Katze keinen Kontakt zu Katern hat, führt dieser Dauerzustand zu Stress und schwächt die Tiere.

Zudem beugt das Kastrieren der Hauskater auch einer Katzenplage unter den verwilderten Artgenossen vor.

Wildlebende Katzen sollten nicht gefüttert werden, da sie sich dann unkontrolliert vermehren. Müssen die Tiere ihre Nahrung selbst besorgen, reduziert sich der Nachwuchs naturgemäß.