Drucken

24. März 2026

Zum Newsarchiv

Notruf 112 in allen Landessprachen

Jede Person in Not soll sich in einer der Landessprachen ausdrücken können. Die Provinz Lüttich hat sich dem Pilotprojekt angeschlossen.

Pilotprojekt

In Stress- und Notsituationen ist es einfacher, sich in der bevorzugten Sprache auszudrücken, insbesondere, wenn es auf die Klarheit der übermittelten Informationen ankommt. Um den Bürgerinnen und Bürgern eine schnellere und präzisere Unterstützung zu gewährleisten, wurde auf Initiative des FÖD Inneres ein Pilotprojekt zur Notrufnummer 112 entwickelt. Nach Namur und Limburg hat sich am 16. März 2026 auch die Provinz Lüttich dem Projekt angeschlossen. 

Sprachmenü in drei Landessprachen

Das System schlägt bei einem Anruf der Notzentrale in den teilnehmenden Provinzen Namur, Limburg und Lüttich ab sofort vor, eine der drei Landessprachen Französisch, Niederländisch oder Deutsch auszuwählen, nachdem Sie die medizinische Notfallhilfe oder die Feuerwehr ausgewählt habenWenn Sie sich für Deutsch entscheiden, wird Ihr Anruf vorrangig von einem deutschsprachigen Mitarbeiter der Notzentrale Lüttich bearbeitet.  

Für Einwohnerinnen und Einwohner, die sich in der Nähe der Sprachgrenze bewegen oder dort arbeiten, ist dies eine wichtige Neuerung. Wenn Sie beispielsweise in Limburg Feuerwehr- oder medizinische Hilfe benötigen, können Sie nun auch Französisch oder Deutsch wählen. 

Nutzen Sie die App 112 BE

Wenn Sie die App 112 BE in den Provinzen Namur, Limburg oder Lüttich nutzen, wird Ihr Anruf sofort an die zuständige Notrufzentrale weitergeleitet. Wenn sich dieses Pilotprojekt als erfolgreich erweist, wird es auf das gesamte Land ausgeweitet.