Mémoire des Eaux
Fünf Jahre nach dem verheerenden Hochwasser öffnet das Kunstprojekt von Théâtre de Liège und NTGent einen Raum für Erinnerung, den Schmerz des Verlustes, Heilung und Dankbarkeit.
Installation und Zeremonie
Das Kunstprojekt ist Installation und Zeremonie zugleich: Die Teilnehmenden können eine Träne, eine Erinnerung oder ein Gefühl teilen; oder einfach einen Moment der Stille und der Einkehr erleben.
Die Besucherinnen und Besucher werden von Barbara Raes, der künstlerischen Leiterin des NTGent, bzw. Marie Dolders vom AGORA Theater bei dieser individuellen Erfahrung begleitet. Im Anschluss spielt der Pianist David Kisser eine heilende Melodie.
Eine individuelle Zeremonie dauert etwa 60 Minuten und kann auf Deutsch oder Französisch stattfinden. Die Tickets sind kostenlos und können über den Alten Schlachthof gebucht werden.
Symbol der Erinnerung
Neben Eupen nehmen vier weitere, durch das Hochwasser betroffene Gemeinden und Bezirke an dem Projekt teil: Chaudfontaine, Limbourg, Verviers und Angleur.
Ab dem 15. Juli 2026 wird die finale Skulptur für ein Jahr im Eingang des Théâtre de Liège zu sehen sein, bevor sie ihren definitiven Platz in Chênée an der Mündung von Weser und Ourthe einnimmt. In Gedenken an die Betroffenen wird das Kunstwerk zum Symbol der Erinnerung und der Resilienz.