FAQ’s

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen. Die Stadt Eupen übernimmt keine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben.

Rechtliche Fragen

  • Wo finde ich rechtliche Beratung?

    Die Anwaltskammer Eupen und das Justizhaus organisieren kostenlose juristische Sprechstunden für Opfer der Überschwemmungen.

    Personen, die einen juristischen Rat bzgl. der Hochwasserkatastrophe benötigen, können vorläufig bis zum 31. Juli 2021 an jedem Arbeitstag von 16.00 – 18.00 Uhr und samstags von 10.00 – 12.00 Uhr an einer telefonischen Sprechstunde teilnehmen.

    Sie können jeweils einen Anwalt unter den folgenden Nummern erreichen:

    0492 19 21 71 und 0492 19 21 72.

    Am Freitag, 23. Juli, am Montag, 26. Juli und am Freitag, 30. Juli finden persönliche Sprechstunden mit Anwälten von 14.00 – 16.00 Uhr im Gerichtsgebäude, Rathausplatz 4 statt.

  • An wen muss ich mich wenden, um Entschädigungen für den entstandenen Schaden zu beantragen?
    • wenn Sie versichert sind (z.B. als Eigentümer einer Immobilie oder als Mieter), greift im Falle dieser Naturkatastrophe Ihre Feuerversicherung. Kontaktieren Sie hierfür Ihren Versicherungsmakler.

     

    • wenn Sie nicht versichert sind und Sozialleistungen (Eingliederungseinkommen, usw.) beziehen, kontaktieren Sie das ÖSHZ, um einen Antrag beim Katastrophenfonds der Wallonischen Region (fonds des calamités) zu stellen.
  • Muss ich den Schaden dokumentieren?

    Es ist in jedem Fall wichtig, den Schaden so gut wie möglich – anhand u.a. von Fotos – zu dokumentieren.
    Beschreiben Sie bestmöglich den entstandenen Schaden, fügen Sie falls vorhanden Bilder von vor und nach dem Hochwasser sowie etwaige Ankaufsrechnungen und Belege bei und schätzen Sie den Wert des Objekts.

    Beigefügte Excel-Tabelle können Sie als Hilfe nutzen: Schäden nach Hochwasser

  • Was tun, wenn der Experte nicht erscheint?

    Wenn der Experte nicht erscheint, dürfen Sie dennoch Ihre Immobilie räumen, da der Schaden so
    gering wie möglich gehalten werden muss. Hier ist es jedoch ebenfalls wichtig, den Schaden
    bestmöglich zu dokumentieren.

  • Habe ich als Mieter das Recht, die Miete vorläufig einzustellen?

    Als Mieter sind Sie aufgrund der Tatsache, dass das Hochwasser als höhere Gewalt (force majeure) eingestuft werden kann, berechtigt, die Miete vorläufig einzustellen.

    Sie müssen jedoch eine schriftliche Anfrage an Ihren Vermieter richten, bevor Sie die Miete kürzen. Falls der Vermieter hiermit nicht einverstanden ist, müssen Sie sich an das Friedensgericht wenden, entweder durch einen Sühnetermin oder ein Gerichtsverfahren.
    Um Konflikte zu vermeiden, raten wir Ihnen diesbezüglich, schnellstmöglich mit Ihrem Vermieter Kontakt aufzunehmen.

    Gemäß Artikel 12 des Dekrets über den Wohnmietvertrag vom 15. März 2018 und Artikel 1722 Zivilgesetzbuch ist der Mietvertrag von Rechts wegen aufgelöst, wenn das Mietobjekt ganz zu Grunde geht. Wenn das Mietobjekt teilweise zu Grunde geht, kann der Mieter eine Reduzierung des
    Mietpreises oder selbst die Auflösung des Mietvertrags fordern. Dies geschieht über einen Antrag beim Friedensgericht.

    Das Dekret über den Wohnmietvertrag können Sie unter folgendem Link abrufen.

  • Habe ich aufgrund der Naturkatastrophe Anrecht auf „Urlaub aus zwingenden Gründen“?

    – Schwerwiegende Schäden an den Gütern eines Arbeitnehmers, insbesondere im Falle einer Überschwemmung, können als sogenannter zwingender Grund im Sinne des Artikels 30bis des Arbeitsvertragsgesetzes vom 3. Juli 1978 angeführt werden.

    Der Arbeitnehmer hat den Arbeitgeber hierüber so schnell als möglich zu benachrichtigen. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass der Arbeitnehmer so viele Tage frei nehmen kann, wie notwendig sind, um mit den Folgen der außergewöhnlichen Umstände fertig zu werden.

    Zu berücksichtigen ist jedoch die laut Artikel 4 des K.E. vom 11.10.1991 festgesetzte Maximaldauer von 10 Arbeitstagen pro Kalenderjahr.

    Darüber hinaus kann der Arbeitgeber den entsprechenden Sonderurlaub verweigern oder großzügigerweise genehmigen.

    Bezahlt werden die entsprechenden Tage nicht, es sei denn ein spezifisches Kollektivabkommen im beruflichen Sektor des Arbeitnehmers sieht dies vor oder aber ein innerbetriebliches Abkommen.

    – Hat der Arbeitsplatz unter Wasser gestanden und ist geraume Zeit unbenutzbar, so verhält es sich ähnlich wie unter den Corona-Maßnahmen: sollte eine Home Office Lösung nicht angeboten werden können, kann eine zeitweiliges entschädigtes Arbeitslosenstatut beantragt werden.

Hilfen

Wohnungsfragen

  • Mein Haus/meine Wohnung wurde als unbewohnbar erklärt, was muss ich tun?

    Die für unbewohnbar erklärten Häuser werden zur Zeit in zwei Kategorien unterteilt:

    • Häuser, die aus Sicherheitsgründen vor Prüfung nicht weiter betreten werden sollen:

    An diesen Häusern wurden eine Polizeiverordnung und die folgende Information angeschlagen.

    Für diese Häuser besteht ein statisches Problem: das Betreten kann gefährlich sein. Es können Schäden an Fundamenten oder Nachbarhäusern die Stabilität beeinflussen.

    Der Hauseigentümer muss mit der Versicherung dringend abklären, dass ein anerkannter Statiker diese Häuser auf Stabilität prüft. Solange die Stabilität nicht garantiert werden kann, dürfen die Bewohner sich dort nicht aufhalten.

    Wenn die Stabilität per Gutachten garantiert werden kann:

    1. Es muss ein anerkannter Elektriker die Elektroinstallation prüfen und als sicher bescheinigen.
    2. Wenn das Wasser den Stromzähler erreicht hat, wird ORES den Anschluss an das Stromnetz abschalten (das ist in den meisten Fällen bereits erfolgt). Der Zähler sowie die für den einwandfreien Betrieb erforderlichen Teile müssen durch ORES ausgetauscht werden.
    3. Falls ein Gasanschluss besteht, muss RESA den Gasanschluss frei geben.

     

    Damit die Unbewohnbarkeit aufgehoben werden kann, müssen die Belege (Gutachten) betreffend die Statik und die Elektroinstallation beim Wohnungsdienst der Stadtverwaltung, Am Stadthaus 1 in Eupen eingereicht werden. Der Hauseigentümer muss alle notwendigen Schritte unternehmen.

     

     

    • Häuser, die unbewohnbar sind, aber betreten werden dürfen:

    An diesen Häusern wurden eine Polizeiverordnung und die folgende Information angeschlagen.

    Für diese Häuser besteht kein statisches Problem, aber Strom und Gas wurden abgeschaltet. Das Betreten geschieht auf eigene Gefahr. Die Wohnungen können gesäubert und geräumt werden, eignen sich aber bis zur Aufhebung der Unbewohnbarkeit nicht als dauerhafte Unterkunft.

    Bevor sie wieder dauerhaft bewohnt werden können:

    1. Es muss ein anerkannter Elektriker die Elektroinstallation prüfen und als sicher bescheinigen.
    2. Wenn das Wasser den Stromzähler erreicht hat, wird ORES den Anschluss an das Stromnetz abschalten (das ist in den meisten Fällen bereits erfolgt). Der Zähler sowie die für den einwandfreien Betrieb erforderlichen Teile müssen durch ORES ausgetauscht werden.
    3. Falls ein Gasanschluss besteht, muss RESA den Gasanschluss frei geben.

     

    Damit die Unbewohnbarkeit aufgehoben werden kann, müssen die Belege (Gutachten) betreffend die Statik und die Elektroinstallation beim Wohnungsdienst der Stadtverwaltung, Am Stadthaus 1 in Eupen eingereicht werden. Der Hauseigentümer muss alle notwendigen Schritte unternehmen.

  • Wie wird die Wiederherstellung der Stromversorgung meiner Wohnung ablaufen?

    Einfach erklärt, befinden sich im Netz von ORES zahlreiche Verteilerstationen, die Ihren Zähler und somit Ihre Wohnung mit Strom versorgen.
    Infolge der Unwetter ist in mehreren Stationen eine automatische Sicherheitsabschaltung zur Schadensvermeidung erfolgt. Andere Stationen wurden angesichts der Lage und der festgestellten Risiken in Verbindung mit dem steigenden Wasserpegel vorbeugend „manuell“ abgeschaltet.
    Andere Stationen wiederum wurden beschädigt (umgestürzte Bäume, Aufprall von mitgeschwemmten Objekten …) oder völlig überschwemmt.

    Die erste Phase der Wiederherstellung der Stromversorgung besteht darin, die Verteilerstationen wieder in Betrieb zu setzen.
    Dazu muss der Zugang zu den Stationen für die Mitarbeiter von ORES erstmal möglich sein (was weiterhin nicht überall der Fall ist), damit diese den Zustand der Stationen überprüfen können.
    In manchen Fällen muss ein Notstromaggregat installiert werden. In anderen wiederum muss die Station vollständig ausgewechselt und erneuert werden.
    Wenn die Station funktionsfähig ist, kann die Stromversorgung Ihrer Wohnung wiederhergestellt werden.

    Es gibt verschiedene Szenarien:

    Ihre Wohnung wurde nicht überschwemmt.
    Ihre Wohnung wird wieder mit Strom versorgt. (Bitte prüfen Sie in diesem Fall Ihren Hauptschutzschalter.)

    Ihre Wohnung wurde überschwemmt, doch der Wasserpegel hat Ihren Stromzähler oder Ihre Verteilertafel (Sicherungskasten) nicht erreicht.
    Bitte lassen Sie Ihre Hausinstallation von einem Elektriker oder einer anerkannten Prüfstelle prüfen, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsnormen erfüllt sind und von Ihrer Installation kein Risiko ausgeht.

    Ihre Wohnung wurde überschwemmt und der Wasserpegel ist mindestens bis zu Ihrem Zähler angestiegen.
    In diesem Fall sind Sie sowie Ihre Hausinstallation einem bedeutenden Sicherheitsrisiko ausgesetzt und ORES wird Ihren Anschluss an das Stromnetz abschalten und Ihren Zähler sowie die für den einwandfreien Betrieb erforderlichen Teile austauschen. Darüber hinaus bittet ORES Sie, Ihre Hausinstallation VOR der neuen Inbetriebnahme von einem Elektriker oder einer anerkannten Prüfstelle prüfen zu lassen.

    Sobald ein anerkannter Elektriker schriftlich bestätigt hat, dass die Anlage in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung in Ordnung ist, kann ORES Sie wieder an das Stromnetz anschliessen. Die schriftliche Bestätigung muss ORES und der Stadtverwaltung vorgelegt werden.

    Diese verschiedenen Phasen sind unabdingbar, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Güter zu gewährleisten.

    ORES dankt Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis und versichert Ihnen, dass alle Mitarbeiter im Einsatz sind, um eine sichere Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

  • Comment la réalimentation de votre habitation va-t-elle se dérouler ?

    De manière très simplifiée, le réseau d’ORES compte de nombreuses cabines qui alimentent votre compteur, et donc votre habitation.
    Suite aux intempéries, certaines cabines se sont mises en sécurité afin d’éviter tout dommage, d’autres ont été „coupées“ manuellement en raison de la situation et des risques constatés de manière anticipée au vu de la montée des eaux.
    Certaines ont également subi des dégâts (chutes d’arbres, percussion par des objets à la dérive…) ou ont été totalement immergées.

    La première phase de remise en état de l’alimentation électrique consiste à la remise en fonction des cabines de distribution.
    A cette fin les équipes d’ORES doivent avoir accès à la cabine (ce qui n’est pas encore le cas partout) et vérifier l’état des installations.
    Leurs techniciens procèdent au séchage, au nettoyage et à la remise en fonction de la cabine si celle-ci n’a pas été endommagée.
    Dans certains cas, la pose d’un groupe électrogène est nécessaire. Dans d’autres cas, la cabine devra être remplacée.
    Lorsque la cabine est en ordre de fonctionnement il est possible de procéder à la réalimentation de votre habitation.

    Là aussi différents cas de figure existent :

    Votre habitation n’a pas été inondée.
    Vous récupérez alors l’alimentation électrique (nous vous invitons à vérifier votre disjoncteur le cas échéant).

    Votre habitation a été touchée par les inondations à un niveau inférieur à votre compteur électrique ou à votre tableau divisionnaire (armoire à fusibles)
    ORES vous invite à faire vérifier votre installation électrique intérieure par un installateur ou un organisme agréé afin de vous assurer que tout est conforme aux normes de sécurité et que votre installation ne présente aucun risque.

    Votre habitation a été touchée par les inondations à un niveau au moins égal à votre compteur.
    Dans ce cas il existe un risque non négligeable pour votre sécurité et votre installation et ORES procédere à la mise hors tension du raccordement et au remplacement du compteur et des parties nécessaires à son bon fonctionnement. Il vous sera également demandé de faire vérifier votre installation par un installateur ou un organisme agrée AVANT la remise en service.

    Dès qu’un électricien agréé a confirmé par écrit que l’installation dans votre maison/appartement est en ordre, ORES peut vous reconnecter au réseau électrique. La confirmation écrite doit être soumise à ORES et à l’administration de la ville.

    Ces différentes étapes sont indispensables pour garantir votre sécurité et celle de vos biens.

    ORES vous remercie pour votre patience et votre compréhension et vous assurons que toutes leurs équipes sont mobilisées pour que cette situation soit résolue le plus rapidement possible.

     

  • Ich musste aus meiner Wohnung ausziehen und habe eine vorübergehende Unterkunft gefunden. Wo soll ich meine neue Adresse melden?

    Alle vom Hochwasser Betroffenen, die nicht weiter in ihrer Wohnung / ihrem Haus anzutreffen sind und die eine andere Unterkunft gefunden haben, sollten sich  schnellstmöglich mit dem Bevölkerungsdienst der Stadt (Tel.: 087/59 58 39 oder bevoelkerungsdienst@eupen.be) in Verbindung setzen, um dort die Adresse anzugeben, bei der sie erreichbar sind.

    Bitte teilen sie folgende Angaben mit:

    • ihre offizielle Adresse (die sie verlassen mussten)
    • die Adresse Ihrer jetzigen Unterkunft
    • eine Telefonnummer, unter der man sein erreichen kann
    • eine Mailadresse, unter der Sie erreichbar sind.

    Bitte teilen Sie dem Bevölkerungsdienst auch mit, wenn sich die Anschrift Ihrer vorrübergehenden Unterkunft ändert bzw. wenn Sie in Ihre Wohnung / Ihr Haus zurückkehren.

    Diese Angaben sind u.a. wichtig, damit u.a. Informationen zu finanziellen Hilfen Sie erreichen.

    Wenn Sie Mieter einer Wohnung/eines Hauses sind, sollten Sie auch ihrem Vermieter Ihre derzeitige Adresse sowie weitere Adressenänderungen schnellstmöglich mitteilen.

  • Besteht Gefahr, wenn ich den Strom einschalte, sobald meine Wohnung wasserfrei ist?

    Ja!!!

    Wenn der Lichtschalter oder die Steckdose unter Wasser gestanden hat, sollte der Strom nicht angeschaltet werden, bevor ein Elektriker die Anlage geprüft hat.

    Es besteht Brand-, Kurzschluss- und Verletzungsgefahr!!!

  • In meinem Haus / meinem Betrieb ist Heizöl ausgelaufen. Was muss ich tun?

    Ist in Ihrem Haus Heizöl ausgelaufen, darf die Verschmutzung nicht in der Kanalisation, in den Bach- und Flussläufen oder im Erdreich entsorgt werden.

    Wenn in ihrem Haus bzw. ihrem Keller Wasser steht, das durch Heizöl verschmutzt ist, kontaktieren Sie Ihre Versicherung, damit ein anerkanntes Entsorgungsunternehmern die Verschmutzung beseitigt. Die Versicherungen verfügen über die entsprechenden Kontaktdaten. Das gleiche gilt, wenn Wasser in ihren Heizöltank geflossen ist. Ein defekter Heiztank muss von professionellen Kräften repariert oder aber ersetzt werden.

    Sind die Wände und Böden mit Heizöl verschmutzt, muss ebenfalls ein anerkanntes Unternehmen mit der Reinigung beauftragt werden. Auch hier sollten sie dringend Ihre Versicherung kontaktieren, die sie mit den entsprechenden Firmen in Verbindung bringen kann.

Versorgung

  • Wo erhalte ich Verpflegung in der Unterstadt?

    Die IRMEP kocht ab Montag (26.07.) für die von der Naturkatastrophe Betroffenen und die Helfer ein warmes Mittagessen. Es wird bis zum 8. August einschließlich in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr ausgegeben (Bellmerin 46/48).

    Bitte tragen Sie eine Maske.

    Für Betroffene mit eingeschränkter Mobilität bietet der Josephine-Koch-Service einen Fahrdienst zum Mittagstisch der IRMEP an. Dieser Fahrdienst sollte bis zum 29.07.2021 unter der Nummer 087/56 98 44 reserviert werden.

  • Wie erhalte ich meine Post?

    Die vom Hochwasser betroffenen Bürger, die nicht in ihre Wohnung zurückkehren können, können bei der Post kostenlos eine Adressänderung melden. Hierfür müssen Sie sich allerdings zum Schalter im Postbüro an der Schulstraße begeben. Die Post wird dann im Postbüro verwahrt und kann dort abgeholt werden.

  • Wo kann ich meinen Müll entsorgen?
    • Wir bitten Sie, Ihren Müll nicht mehr an den Straßenrand zu legen, sondern sich telefonisch beim Bauhof (087/59 58 88) zu melden, falls weiterhin Müll, der durch die Naturkatastrophe verursacht wurde, abgeholt werden muss. Die städtischen Mitarbeiter werden dann punktuell die gemeldeten Abholungen abarbeiten.Falls Sie einen Container benötigen (für größere Müllmengen), können Sie sich ebenfalls an den Bauhof wenden. Die Container in der Haasstraße und im Schilsweg werden je nach Bedarf auch weiter dort stehen bleiben.

     

    • Öffnungszeiten Hochwassserschuttabladestelle Industriezone/Textilstrasse:

    Freitag (23.07.) –  Annahme von 7:00 bis 16:00 Uhr

    Samstag (24.07.) – Annahme von 7:00 bis 12:00 Uhr

    Montag (26.07.) bis Freitag (30.07.) – Annahme von 8:00 bis 16:00 Uhr    

     

    • Nicht dringende Arbeiten werden auf die  kommenden Wochen verteilt. Zurzeit leistet der Bauhof noch dringende Hilfe bei Nachbargemeinden, in denen durch die Katastrophe auch der Fuhrpark in Mitleidenschaft gezogen wurde und die sich mit eigenen Mitteln nicht helfen können. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
  • Ist die Trinkwasserverteilung gewährleistet?

    Die Trinkwasserverteilung in der Unterstadt ist sicher gestellt. Allerdings sollte man darauf achten, zuerst Wasser ablaufen zu lassen. Das Wasser, das in den Leitungen stand, sollte nicht getrunken werden und kann unter Umständen Verfärbungen aufweisen. Wenn sich das laufende Wasser nicht nach einigen Minuten klärt, sollte man dies über die Webseite www.swde.be melden.

  • Ist die Stromversorgung gewährleistet?

    !!Achtung Gefahr!!

    Wenn der Lichtschalter oder die Steckdose unter Wasser gestanden hat, sollte der Strom nicht angeschaltet werden, bevor ein anerkannter Elektriker die Anlage geprüft hat.

    Es besteht Brand-, Kurzschluss- und Verletzungsgefahr!!!

    Nicht nur das Leitungsnetz, sondern auch zahlreiche Verteilerkästen wurden beschädigt. ORES hat die Stromversorgung in allen Strassen wiederhergestellt. Sobald ein anerkannter Elektriker schriftlich bestätigt hat, dass die Anlage in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung in Ordnung ist, kann ORES Sie wieder an das Stromnetz anschliessen. Die schriftliche Bestätigung muss ORES und der Stadtverwaltung vorgelegt werden.

    Sollten Probleme andauern, obwohl die Nachbarhäuser bereits versorgt sind, kann man diese über die Webseite www.ores.be oder Tel.: 078/78 78 00 melden.

  • Ist die Gasversorgung gewährleistet?

    Die Schäden sind überschaubar und können in den nächsten Tagen behoben werden. Melden Sie Probleme bitte über die Webseite www.resa.be oder Tel.: 087/74 20 18 – Gaswerk in der Oestraße.

  • Ist eine Netzanbindung gewährleistet?

    Proximus:

    Die Infrastruktur des Mobilnetzes ist beschädigt. Die Netzanbindung wird schnellstmöglich provisorisch verbessert, allerdings ist eine definitive Reparatur zurzeit nicht möglich, da durch eine zerstörte Brücke Teile der Infrastruktur nicht erreichbar sind. Das Festnetz und die Internetverbindungen werden frühestens bis zum 30. Juli wiederhergestellt. Sollten weiterhin Probleme bestehen, melden Sie diese über www.proximus.be

    VOO:

    Bei Fragen können Sie sich telefonisch (087/50 50 50) montags bis freitags von 8.30 – 21.30 Uhr sowie am Wochenende von 9.00 – 21.30 Uhr melden. Es besteht auch die Möglichkeit, online über das Kontaktformular Probleme zu melden.

Verschiedenes

  • Wo befindet sich ... ?
    • der Informationsstand: in der Kaserne des KMILE (Bellmerin 46/48)
    • das ÖSHZ: Limburger Weg 5
    • das Rote Kreuz: Limburger Weg 2 (hinter dem ehemaligen ZAWM-Gebäude)
    • eine öffentliche Toilette: auf dem Scheiblerplatz (Schilsweg)

     

  • Wen rufe ich in einer Notsituation an?

    Alle Infos finden Sie unter „Wichtige Rufnummern“

  • Ist die Stadtverwaltung geöffnet?

    Die Stadtverwaltung ist zu den unten angegebenen Öffnungszeiten für Sie zugänglich.

    Mo.: 09.00 – 12.00 Uhr
    Di.: 09.00 – 12.00 Uhr
    Mi.: 09.00 – 12.00 Uhr und 14 00 – 16.00 Uhr
    Do.: 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
    Fr.: 09.00 – 12.00 Uhr
    Sa.: 09.00 – 12.00 Uhr (nur am 3. Juli und 7. August geöffnet)

    Bitte beachten Sie, dass wir momentan nur auf Termin empfangen. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail.

  • Sind die Wertstoffhöfe geöffnet ?

    Der Wertstoffhof Oberstadt (Aachener Straße 91, 4700 Eupen) ist zu den unten angegebenen Öffnungszeiten für Sie zugänglich.

    Mo.: geschlossen

    Di. – Fr.: 8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr

    Sa.: 9.00 – 13.00 Uhr
    Letzter Einlass 15 Minuten vor Schließung.

     

    Der Wertstoffhof Unterstadt (Gülcherstraße 5, 4700 Eupen) bleibt bis auf weiteres geschlossen.

  • Wie entsorge ich verstorbene Tiere?

    Sollten Sie unglücklicherweise mit dem Tod eines Haus- oder Wildtieres konfrontiert werden, wenden Sie sich bitte an die Gesellschaft Rendac.

    • Telefon: 053/14.03.00 oder 053/64.02.34

     

    Dadurch können die Überreste der Tiere so schnell wie möglich evakuiert und ein Gesundheitsrisiko vermieden werden. Fassen Sie die Tiere bitte nicht selbst an und vergraben Sie sie nicht.

    Leichensäcke sind ab dem 22.07.2021 im Wertstoffhof Oberstadt erhältlich.

  • Was muss ich tun, um Ratten keine Nahrung zu bieten?

    Entsorgen Sie unbrauchbare Lebensmittel und Lebensmittelreste nicht über die Container oder an der Straße. Verpacken Sie sie in Müllsäcke und entsorgen sie mit dem Haushaltsmüll.

  • Was muss ich tun, wenn ich Ratten in meiner Umgebung feststelle?

    Im Wertstoffhof an der Aachener Straße steht allen Bürgern kostenlos Rattengift zur Verfügung. Ab kommendem Dienstag werden die Vorräte an Rattengift im Containerpark aufgestockt.

  • Was muss ich tun, wenn ich eine Rattenplage feststelle?

    Rufen Sie umgehend die Hotline 087/59 58 31 an: die Stadtverwaltung wird ein spezialisiertes Unternehmen mit der Bekämpfung beauftragen.

  • Wie werden Menschen informiert, die weder Strom noch Handynetz haben?

    In der Unterstadt wurden Informationstafeln an 4 verschiedenen Orten angebracht (Scheiblerplatz, Kirchplatz in der Haasstraße, Schilsweg, Malmedyer Straße – Seite Kabelwerk). Auf diesen Tafeln sind Angaben zu wichtigen Kontakten sowie Zusatzinfos zu finden.

    Außerdem werden Flyer mit diesen Informationen verteilt. Die Flyer sollen helfen, den richtigen Ansprechpartner zu finden und anschließend kontaktieren zu können.

    Die Informationsstelle in der Kaserne des KMILE ist die direkte Anlaufstelle vor Ort. Die Mitarbeiter helfen Ihnen, Antwort auf Ihre Fragen zu finden und sie an die richtigen Kontaktadressen weiterzuleiten.

     

  • Wo finde ich Rat, wenn meine Firma/mein Betrieb beim Hochwasser Schaden genommen hat?

    Nützliche Informationen finden Sie bei der WFG und der SPI.