Zur Geschichte des Jünglingshauses
Der 1837 durch die katholische Arbeiterjugend gegründete "Jünglingsverein" bezog 1870 das als Vereinslokal fertiggestellte Vorderhaus an der Neustraße.
Im Jahre 1902 wurde beschlossen, an das Vorderhaus einen Festsaal anzubauen.
In einer wechselhaften und von Geldnöten geprägten Geschichte konnte das Haus, mit finanzieller Hilfe der Eupener Bevölkerung, bis in die 60er Jahre vom Jünglingsverein verwaltet werden. Nach dieser Zeit übernahm die Christliche Krankenkasse die Vereinsschulden und richtete im Erdgeschoss des Vorderhauses ihre Büroräume ein.
Ab 1980 übernahm das Kulturelle Komitee der Stadt Eupen nach einer ersten Renovierung in Eigenregie den Saalbetrieb. In zwei weiteren Umbauphasen 1992 und 1995 - mit Subsidien der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Stadt Eupen - entstand so das heutige Kulturzentrum "Jünglingshaus".
Ein weiterer Umbau, besonders des Vorderhauses, ist für die nächsten Jahre geplant.