Untermenü - Senioren > Pension

Die Pension

Gesetzliche Pension (ab 65 Jahren)

Seit dem 1. Januar 2009 beginnt der gesetzliche Ruhestand bei den drei wichtigsten Pensionssystemen (siehe unten: Beratungsinstanzen) für beide Geschlechter mit 65 und zwar am 1. Tag des Monats, der dem 65. Geburtstag folgt.

Einkommensgarantie für Betagte (EGB/GRAPA)

Die Einkommensgarantie für ältere Personen, wird gewährt, damit der vom Gesetzgeber festgelegte Betrag zur Erhaltung eines angemessenen Lebensstandards erreicht wird. Dieser Betrag liegt bei 916,33 €/ Monat für Alleinstehende und bei 610,89 €/Monat für Pensionäre, die Teil eines Haushalts sind.

Pension und erlaubte Tätigkeit

Der Pensionsempfänger darf hinzuverdienen!
Dieses Zusatzeinkommen darf jedoch einen gewissen Schwellenbetrag nicht überschreiten. Außerdem muss die Tätigkeit beim zahlenden Träger gemeldet werden, wenn das 65. Lebensjahr noch nicht erreicht ist. Die entsprechenden Formulare sind im städtischen Renten- und Sozialdienst erhältlich.

Vorgezogene Alterspension (ab 60 Jahren)

In Bearbeitung (Rentenreform - Gesetz vom 28.12.2012)

Hinterbliebenenpension

In Bearbeitung (Rentenreform - Gesetz vom 28.12.2012)

Geschiedenenpension

Falls Sie geschieden sind, prüft das Landespensionsamt Ihren Anspruch auf die Pension von Geschiedenen.

Dazu wird auf die Beitragszahlungen des Ex-Ehegatten während der Ehe zurückgegriffen. Diese Zahlungen werden Ihrem Beitragskonto gutgeschrieben. Diese Zeitspanne kann für Ihre persönliche Berufslaufbahn gegebenenfalls angerechnet werden. Dem Ex-Ehepartner wird die Pension nicht gekürzt (im Gegensatz zur Pension von getrennt lebenden Ehegatten).

Getrennt lebende Ehegatten

Falls Sie getrennt leben, haben Sie gegebenenfalls die Möglichkeit in den Genuss eines Anteils der Pension des Ehepartners zu kommen. Dies gilt nicht für die Bezieher von Pensionen des öffentlichen Dienstes!

Auslandspensionen

Um Ihre Rechte zu wahren, empfehlen wir Ihnen, Ihre Pension immer bei der Gemeindeverwaltung Ihres Hauptwohnsitzes zu beantragen.

Belgien hat mit vielen Ländern Abkommen getroffen, so dass das Landespensionsamt die internationalen Verfahren bei den zuständigen ausländischen Trägern einleitet.

Die Mitarbeiter des Landespensionsamtes überprüfen und "sammeln" die jeweiligen Pensionsbescheide. Sollte sich herausstellen, dass die Pension nicht dem gesetzlich zustehenden Satz des garantierten Einkommens entspricht, überprüft das LPA Ihren Anspruch auf das garantierte Einkommen. Außerdem bewilligt das LPA gegebenenfalls den Zuschlag für Grenzgänger!
(Siehe auch Deutsche Rentenversicherung)

Schätzung der Alterspension

Der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass jedem Arbeitnehmer und jedem Selbständigen ab dem Alter von 55 Jahren eine Schätzung seiner Alterspension zugestellt wird. Die Schätzung der Pension von Geschiedenen wird durch den jeweiligen Rechtsvertreter (Anwalt - Notar) angefragt.

Beratungsinstanzen

Neben unserem städtischen Renten- und Sozialdienst können Sie sich bei folgenden Trägern über Ihre Pensionsansprüche umfassend informieren und beraten lassen: siehe unten - weiterführende Kontakte und Links.

Haben Sie Beschwerden hinsichtlich der Arbeitsweise der Verwaltung?

  • Bei der Bearbeitung Ihrer Pensionsberechnung ist kein Vorankommen oder sie schleppt sich zäh dahin.
  • Sie haben sich vergeblich beim zuständigen Dienst beschwert?
  • Sie suchen ein Ventil für Ihren Unmut?

Dann haben Sie die Möglichkeit, sich an den Ombudsmann zu wenden. Er vermittelt kostenlos zwischen der Verwaltung und dem Bürger und versucht in Ihrem Sinne zu vermitteln - siehe unten weiterführende Kontakte - Ombudsdienst Pensionen.

Kontakt