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Das Patenschaftsprojekt "HAND IN HAND"

Interkulturelles Zusammenleben ist wichtiger denn je zuvor:

Das Projekt entstand vor acht Jahren auf Anregung des Jugendrates: Ziel ist,  zugezogenen Mitbürgern die Orientierung und Integration zu erleichtern und gleichzeitig Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen zu schaffen.

Mehrere Eupener Ehrenamtliche waren bereit, ausländische Mitbürger in ihrem Alltag zu begleiten, z.B. bei Behördengängen, zu Arztterminen oder zum Elternabend in der Schule ihrer Kinder, oder durch Unterstützung bei der Wohnungssuche, durch Tipps zum Energiesparen oder Beratung bei der Mülltrennung. Oder etwa durch das „Übersetzen“ schwer verständlicher Mitteilungen irgendeines Amtes. Oder beim Erlernen der deutschen Sprache in Erwartung der Aufnahme in einen Sprachkurs.

Anfänglich stellten die „Paten“ sich viele Fragen: Wie werden wir uns verständigen können, wenn unsere „Patenkinder“ kein Deutsch sprechen? Werden sie nicht zu viel von uns erwarten? Wie groß wird der Zeitaufwand sein?

Um über solche Fragen auszutauschen oder eventuell auftretende Probleme relativieren und einordnen zu können, treffen sich die „Paten“ in regelmäßigen Abständen zur Supervision mit einem erfahrenen Coach.
Inzwischen haben sie Erfahrung gewonnen und sind insgesamt froh über die Kontakte zu ihren „Patenkindern“. Sie sehen bestätigt, was sie schon zu diesem Einsatz ermutigt hatte: Freundliches Entgegenkommen macht aus Fremden schnell Bekannte, manchmal sogar Freunde.  Ganz gleich, woher man kommt, ganz gleich welchen Bildungsstand man hat: Man hat ähnliche Bedürfnisse, ähnliche Ängste, ähnliche Träume.

Das Patenschaftsprojekt „Hand in Hand“ wird von Nadège Kouleikina-Hilgers (Koordinationsstelle Integration der Stadt Eupen) koordiniert.
nadege.kouleikina@eupen.be
Tel. 087 59 58 11.

Wer neugierig geworden ist und mitmachen möchte, kann sich gerne bei ihr melden. Wir brauchen noch Verstärkung.